Asia

To Nusa Penida and back

7. November 2017

Kelingking Beach Nusa Penida


After our first nights in Seminyak, we decided to go to the island Nusa Penida. You can go by ferry and it’s one of the islands that’s not overly touristic yet and really quiet! Originally we wanted to spent two nights, but once on the island we found out, that the day we wanted to leave, would be a public holiday and ferries would not operate… so we changed plans and decided to only stay for one night. But it was totally worth it 🙂 The island is very beautiful and definitely less „western“ than Bali. After one night in a traditional hut, we stood up pretty early and drove to Crystal Bay with a scooter. The roads are really not the best, so for a distance of 15 km, you should calculate one-hour-drive. The bay is amazing, you can snorkel, lay on the beach and sip a coconut 🙂

Nach unseren ersten Tagen in Seminyak haben wir uns auf zur Insel Nusa Penida gemacht. Mit der Fähre ist sie gut zu erreichen und längst nicht so touristisch, wie andere Gegenden und Inseln auf und um Bali. Eigentlich wollten wir zwei Nächte bleiben, bei unserer Ankunft haben wir aber erfahren, dass der Tag an dem wir eigentlich zurück wollten, ein Feiertag ist und keine Fähren ablegen. Deshalb mussten wir unsere Pläne kurzerhand ändern und haben entschieden nur eine Nacht zu bleiben. Der kurze Aufenthalt hat sich aber total gelohnt 😀 Die Insel ist wirklich super schön und definitiv weniger westlich, als Bali. Nach einer Nacht in einer traditionellen kleinen Hütte, sind wir richtig früh aufgestanden und mit dem Roller zur Crystal Bay gefahren. Die Straßen hier sind wirklich nicht die besten, weshalb man für eine Strecke von 15 km, besser mal eine Stunde einplanen sollte. Die Bucht ist dafür aber wirklich richtig schön, man kann toll schnorcheln oder einfach nur am Strand liegen und eine frische Kokosnuss schlürfen 🙂

Crystal Bay Nusa Penida

Crystal Bay Nusa Penida

After Crystal Bay we made our way to the famous Kelingking Beach. But just when we arrived, it started to rain and we had to seek some cover. Luckily the bad weather went somewhere else and we could climb down the „stairs“ to have a look at the beach. Well, the stairs aren’t exactly stairs, but some muddy steps on the cliff. You really need to concentrate and be careful while going down, as the balustrade is made from bamboo. BUT the view is absolutely stunning! The ocean is incredibly blue and turquoise and forms little colourful whirlpools with the yellow sand, when the waves are coming in. We also saw some manta rays swimming next to the cliffs, so you can imagine how clear the water is 🙂 You can go down all the way to the beach, but the track is officially closed (as the balustrade is broken and it is too dangerous), and it would take you two hours to go down and up again.

Nach Crystal Bay sind wir noch zum berühmten Kelingking Beach gefahren. Gerade, als wir ankamen, fing es richtig an zu regnen, so dass wir uns erstmal ein Weilchen unterstellen mussten. Glücklicherweise ist das schlechte Wetter dann recht schnell weiter gezogen und wir konnten die „Treppe“ zum Strand runterklettern. Naja, als wirkliche Treppe, kann man den Weg nicht bezeichnen, sondern eher als schlammige Stufen, die in die Klippe gehauen und mit einem Bambus-Geländer etwas gesichert wurden. Man muss sich wirklich konzentrieren und vorsichtig sein, aber es ist definitiv machbar 🙂 Die Aussicht ist dann allerdings wirklich beeindruckend! Das Meer ist total blau und türkis und vermischt sich wenn Wellen reinkommen in bunten Wirbeln mit dem gelben Sand. Wir konnten sogar einige Mantarochen von oben beobachten, die neben der Klippe geschwommen sind. Ihr könnt euch also vorstellen, wie klar das Wasser dort ist! Man kann zwar den kompletten Weg runter zum Strand gehen, allerdings ist er momentan offiziell geschlossen ( da der Zaun kaputt ist und es deshalb einfach zu gefährlich ist) und es würde tatsächlich auch zwei Stunden dauern, bis man runter und wieder hoch ist.

Kelingking Beach Nusa Penida

Kelingking Beach Nusa Penida

Kelingking Beach Nusa Penida

As we had to go back to Bali on the same day, we drove back to our accommodation after visiting Kelingking Beach and booked a comparatively cheap ferry ticket back to Bali. Unfortunately the cheap price was due to the small harbor we would go to. When we arrived there, no locals were waiting for tourists offering taxis etc. etc. In fact, no one cared about us! That was quite nice for a while, as it gets pretty annoying sometimes, but after 20 minutes, when everyone had left the harbor, we were wondering how we could get to Ubud. We asked some locals, who only spoke a few words of English, and they told us, there are no taxis or anything around. Shit, so we were stuck! The only solution was that the two locals drove us and our huge backpacks on a scooter to the next bigger town Padang Bai – for a whole bunch of money of course! Honestly, I didn’t really wanted to, but there was no other way to get out of this situation. All the way to Padang Bai (15-20 min) I couldn’t decide if I should cry or laugh about this! Andre and his driver were in front, and it looked so hilarious how he sat behind this tiny 16- year old with his huge backpack, the camera bag and the dayback between the drivers leg 😀 But on the other hand, it was not the safest way to travel for sure. Nevertheless we arrived safe and sound in Padang Bai and got a Taxi that drove us to Ubud. As the traffic was really busy, we arrived when it was already dark and found, that our accommodation was not accesable by car. Therefore we had to walk the last 300 meters up a tiny, steep street that was almost completely dark.

I was soo happy, when we finally got in our room, could take a shower and rest a bit after this crazy day ^^ Things like this always happen in southeast asia to me 😀 Afterwards it’s always a laugh and a great story to tell, but sometimes I would rather skip the drama 😉

Da wir am selben Tag wieder zurück nach Bali mussten, sind wir danach zurück in unsere Unterkunft und haben ein vergleichsweise günstiges Fährenticket gekauft. Leider hatte der günstige Preis seinen Grund, den wir aber erst bei der Ankunft festgestellt haben, als wir einem winzigen Hafen in einem kleinen Dorf ankamen. Ausnahmsweise drängelten sich keine Einheimischen um uns, die uns Taxis etc. andrehen wollten. Ehrlich gesagt, interessierte sich überhaupt niemand auch nur ein bisschen für uns. Zwar war das am Anfang echt angenehm, aber nach 20 Minuten begannen wir uns doch zu fragen, wie wir von hier nach Ubud kommen sollen. Als wir einige Einheimische gefragt haben, die nur einige Wörter Englisch sprachen, meinten sie nur, es gäbe hier keine Taxis oder ähnliches. Scheiße, wir steckten also fest! Die einzige Lösung war, dass die zwei Einheimischen uns und unsere riesigen Rucksäcke auf ihren Rollern in die nächst größere Stadt Padang Bai fuhren – natürlich für eine ganze Menge Geld! Ehrlich gesagt wollte ich nicht wirklich, aber wir hatten einfach keine andere Wahl, um aus dieser Situation herauszukommen. Den ganzen Weg nach Padang Bai (15-20 min) wusste ich nicht, ob ich heulen oder lachen soll! Andre und sein Fahrer fuhren voraus, und es sah einfach urkomisch aus, wie er hinter diesem dünnen 16-Jährigen mit seinem großen Rucksack gehockt hat, die Kameratasche um die Schulter und dem kleinen Tagesrucksack zwischen den Beinen des Fahrers. Wir müssen ein Bild für die Götter gewesen sein, wie wir so durch die Straßen geheizt sind 😀 Allerdings war das natürlich auch nicht der sicherste Weg zu reisen. Nichtsdestotrotz kamen wir gesund und munter in Padang Bai an und ich war heilfroh, als wir absteigen konnten und ein Taxi nach Ubud organisiert hatten. Da unglaublich viel Verkehr war, kamen wir erst im Dunkeln in Ubud an und mussten dann feststellen, dass unsere Unterkunft nicht mit dem Auto zu erreichen war. Deshalb mussten wir die letzten 300 Meter eine schmale, steile und ziemlich dunkle Straße hochkrakseln.

Ich war sooo froh, als wir endlich in unserem Zimmer waren, duschen und uns ein bisschen ausruhen konnten. Was für ein verrückter Tag! Solche Dinge passieren mir immer in Südostasien und obwohl es im Nachhinein immer eine witzige Geschichte ist, würde ich manchmal lieber auf das Drama verzichten 😉

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2 Comments

  • Reply Natalia 13. November 2017 at 3:13

    This looks beautiful, and so quiet!

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